Wer sucht der findet!

Der Sonntagmorgen zeigte sich von seiner rauen Seite: dichter Nebel, bitterkalte Luft und ein „fast“ menschenleerer Parkplatz Nordecke in Horgen. Nur Hündeler sind an einem solchen Sonntagmorgen unterwegs. So auch vier motivierte Mensch-Hunde-Teams. Für sie die perfekte Bedingung, denn sie wissen genau, dass gutes Mantrailing-Wetter nicht zwingend gemütlich sein muss. Obschon etwas Sonnenwärme nie falsch ist.

In Zweiergruppen machten wir uns auf den Weg. Die Hunde arbeiteten konzentriert, liessen sich weder von der Kälte noch vom feuchten Grau beeindrucken und suchten mit beeindruckender Ausdauer. Jeder Trail wurde sauber aufgenommen, jeder Hinweis ernst genommen – und jede gesuchte Person schliesslich mit Bravour gefunden. Sogar Ambra liess niemanden lange frieren. Kaum angesetzt, schon war sie zielstrebig und schnell unterwegs und verkürzte der versteckten Person die Wartezeit erheblich.

Zum Abschluss durften sich Jaya, Ruby und Chiro noch richtig austoben und aufwärmen – ein fröhlicher Kontrast zum stillen Nebel des Morgens und ein wunderbarer Abschluss eines rundum gelungenen Trainings. Währenddessen übte sich Ambra noch im Bringselverweisen. Sie suchte zielstrebig den Rucksack, kam zurück mit dem Bringsel im Fang und zeigte anschliessend den Rucksack sauber an. Das tobende Rudel konnte Ambra nicht von ihrer Aufgabe abbringen.

Einmal mehr zeigte sich: Wer sucht, der findet – und wer gemeinsam trainiert, wächst zusammen.


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