Ich bin Ambra, Cane Corso-Hündin. Verantwortliche für Sicherheit, Ordnung und das allgemeine Ernstnehmen aller Situationen. Und heute erzähle ich euch, wie mein Sonntagmorgen gelaufen ist. Spoiler: intensiv.

Der Tag begann mit herrlichem Frühlingswetter in Wädenswil. Die Sonne schien so freundlich, dass sogar ich kurz darüber nachgedacht habe, ob ich heute mal nicht so tue, als wäre ich die Chefin. Aber dann fiel mir ein: Ich bin die Chefin.
Neben mir: Jaya, eine hübsche Labrador-Hündin. Immer fröhlich, immer motiviert, immer bereit, alles und jeden zu finden. Ich mag sie. Sie ist zuverlässig. Und sie riecht meistens nach Abenteuer.

Dann kam das Zauberwort: Mantrailing. Endlich wieder ernsthafte Arbeit. Menschen suchen, die sich verstecken, als wären sie in einem schlechten Spionagefilm. Wir gingen in den Park rund um die Kirche, vorbei am Spielplatz, wo es nach Sand, Pommes und Kinderhänden roch. Sehr ablenkend. Aber ich bin Profi.
Die Mission: eine verschwundene Person finden. Jaya: Nase runter, los geht’s.
Ich: strategische Analyse, taktische Schritte, professionelle Körperspannung.

Und ja, ich gebe es zu: Es ist erstaunlich, wie gut wir das können. Die Menschen tun immer so überrascht, wenn wir sie finden. „Wow, ihr habt mich wieder entdeckt!“ Natürlich haben wir das. Wir sind Hunde. Wir sind Nasen mit Beinen.

Nach einer Stunde intensiver Arbeit war ich müde, aber zufrieden. Dieses Gefühl, wenn man weiss, dass man etwas richtig gut gemacht hat. Jaya war auch zufrieden – sie wedelt dann immer so, als hätte sie gerade die Welt gerettet. Vielleicht hat sie das ja auch ein bisschen.
Tolles Training. Guter Tag. Danke, Jaya. Ohne dich wäre es halb so effizient gewesen.